TELEMARK STORYS

Wir stellen vor:

Name Martin Hafenmair
Alter 31 Jahre
Beruf Rettungsassistent, Bergführeraspirant
Hobbys Langlauf, Berglauf, - überhaupt Bergsport jeglicher Art


Höhepunkt seiner bisherigen Kariere war im Jahr 2000 der Weltmeistertitel im Short Classic des Telemarks, den er in der Schweiz errungen hat.
Bis zum letzten Jahr war Martin im Ausbilderteam des DSV Telemark Teams tätig und trainierte noch das Rennteam der Deutschen Telemark Athleten. Zudem ist Martin beim Deutschen Skiverband (DSV) Leiter des Referates Telemark.
Für den DSV ist der begeisterte Bergsportler noch als Delegierter bei der FIS tätig.

Wie bist Du zum Telemarken gekommen? Über die Arbeit bei der Skipatrol in Whistler Mountain, Canada.

Was heißt für Dich Telemarken? Wieder Spass am Skifahren zu haben.

Wo siehst Du die Zukunft des Telemarkens?
Die Telemarkbewegung braucht Zeit - aber sie bewegt sich stetig.

Warum glaubst Du, boomt der Telemark Sport?
Viele entdecken das "Alte" neu. Außerdem betreibt man heute mehr und mehr Schneesport. Deshalb nutzt man mehrere Gleitgeräte.

Was ist Deine Lieblingsregion?
Oberstaufen / Hochgrat, Kanzelwand (Allgäu Gletscher Card)

Welche Ziele und Wünsche hast Du?
Gesundheit, Familie - verbunden mit mehr Zeit für diese.






Name Hannes Ottenwalter
Alter 37 Jahre
Beruf Diplom Verwaltungsfachwirt
Hobbys Skitouren, Natur, Kicken, Biken


Ottl, wie er meist genannt wird, ist ein Telemarker der ersten Stunde. Er ist seit Beginn
der Renaissance in Europa auf Telemark-Skiern unterwegs. Viele Tage verbringt der Kissinger
Naturbursche in den Bergen. Oft ist er auf der Angerhütte des DAV in Gunzesried anzutreffen.
Von dort startete er schon unzählige Allgäuer Touren mit Telemark Ski.Hannes Ottenwalter
war bis 2001 Mitglied im DSV - Bundeslehrteam - Telemark . Seine Leidenschaft für diesen
Sport teilt er auf verschiedenen Veranstaltungen im Telemarkbereich mit vielen Gleich-
gesinnten. Zahlreiche Telemarkerinen und Telemarker haben von Ottl schon viele guten
Tipps und Tricks fürs Telemarken erhalten.


Wie bist Du zum Telemarken gekommen?
Telemarken faszinierte mich schon immer. Vor etwa 11 Jahren hat mir ein Südtiroler in den Dolomiten eine Telemarkausrüstung in die Hand gedrückt. Mit einem Lederschnürschuh und einem schmalen Morotto Ski in 2,20 m. Länge habe ich meine ersten Erfahrungen gemacht. Seither fahre ich Telemark.

Was heißt für Dich Telemarken?
Telemarken ist für mich Spaß im Schnee und in der Natur. Mir macht es große Freude meine Begeisterung für diesen Sport weiterzugeben.

Wo siehst Du die Zukunft des Telemarkens?
Es ist für mich nicht wichtig wie viele Telemark fahren oder es ausprobieren. Telemark boomt seit etwa drei Jahren. Nun wird versucht das Telemarken zu "normieren" - wie andere Wintersportarten auch - viele haben leider nicht erkannt worin gerade der Reiz in dieser "alten neuen" Sportart besteht.

Warum glaubst Du, boomt der Telemark Sport?
Ich weiß nicht so recht, ist es der Bewegungsablauf? Ist Telemark gerade hipp? Es scheint so! Wer was auf sich hält, fährt Telemark. Ist der Trend vorüber, werden viele die Telemark-Ski wieder in die Ecke stellen. Und die wahren Telemarker sind wieder unter sich.

Was ist Deine Lieblingsregion?
Es ist nicht ein Gebiet, für mich hat es den größten Reiz in den Savoyen (3 Vallee`), die Dolomiten und natürlich das heimatliche Allgäu

Welche Ziele und Wünsche hast Du?
Vor allem möchte ich gesund bleiben. Immer glücklich und zufrieden sein.
Und ... die Houte Route durch Korsika mit Telemarkski.